
Die beiden letzten Vereinsanlässe fanden leider wetterbedingt nicht statt. Sowohl die Plausch Velotour wie auch das Minigolfspiel wurden Opfer der diesjährigen spärlichen Regengüsse. Nicht so unsere Vereinsreise ins Saastal. An allen drei Tagen erfreuten wir uns am prächtigem Spätsommerwetter.
Freitag, Anreisetag Morgen gegen 07:30 Uhr: Die erste Gruppe traf sich am HB Winterthur zur Abfahrt mit dem IC8 ohne Umsteigen nach Visp. Eine zweite Gruppe, vorwiegend die Berufstätigen, wird spätestens zum Nachtessen dazustossen.
Mit dem Postauto ging es weiter nach Saas-Grund. Der Zimmerbezug in der grossen und schönen Apartment Hotel-Anlage «Montela» war noch nicht möglich. Also deponierten wir das Gepäck bei der Reception und begaben uns sogleich zur Talstation der Gondelbahn nach Hohsaas.
Bei der Zwischenstation Kreuzboden (2’399 m ü. M.) teilte sich die Gruppe. Für die einen war hier das Ziel erreicht und die anderen setzten die Fahrt nach Hohsaas (3'142 m ü. M.) fort. So genossen alle bei herrlichem Wetter die prächtige Bergwelt.
Vor dem Nachtessen galt es noch die Zimmer zu beziehen und die Startnummern für die samstäglichen Läufe abzuholen. Zum Nachtessen im Restaurant Bärgsunnu war dann die Gruppe komplett. Wie es sich vor einem Lauf gehört, konsumierten wir Pasta in Form von Spaghetti, wobei man aus vier verschiedenen Saucen wählen konnte.
Bei Speis und Trank und angeregten Gesprächen verging die Zeit, und schon bald begaben wir uns auf den Weg zurück zu unseren Apartments. Wir hatten 2-er und eine 6-er Einheit bezogen. Alle waren perfekt eingerichtet mit einem Wohnbereich, Schlafzimmer, Küche/Essbereich und WC/Dusche. Die 6-er Einheit war mit 3 Doppelzimmern und 2 Nasszellen ausgestattet. So liess sich kurzfristig eine perfekte Männer WG einrichten.

Samstag, Wettkampftag Es standen 4 Kategorien zur Auswahl. Die LSVW-ler beteiligten sich vorwiegend am 21K Halbmarathon und am 8K Seerunde Fun (8 km).
Claudio begab sich bereits um 8 Uhr an den Start zum 35K-Weissmies-Trail über 35,9 km und 1'898 Höhenmetern. Trotz einer nicht optimalen Trainings-Vorbereitung beendete er den Wettkampf überraschend gut und belegte den ansprechenden 5. Kategorienrang.
Auch die Halbmarathönler beendeten ihren Wettkampf erfolgreich und einige sogar in den vorderen Kategorienrängen: Thomas Rang 5, Raphael Rang 4 und Elisabeth Rang 6.
Einen Extraservice bot Guido den Startenden über die 8K Seerunde an. Er fuhr uns mit seinem 7-Plätzer zum Start am Mattmark-Stausee. Das war natürlich sehr bequem und wir waren nicht auf die überfüllten Shuttlebusse angewiesen. So blieb auch noch Zeit für einen Restaurantbesuch vor dem Start.
Die Zeit nach den Wettkämpfen wurde individuell verbracht. Die Bedürfnisse waren unterschiedlich. Einige hatten Lust auf eine Gratis Portion Raclette in der Festwirtschaft andere bevorzugten einen Kaffeebesuch.
Der nächste gemeinsame Treffpunkt war dann das Nachtessen im Restaurant Alpha. An diesem Abend gönnten sich einige viel Zeit bis zum Aufbruch in die Unterkunft. Es ist nicht bestätigt, ob alle noch am gleichen Tag zur Bettruhe kamen.

Sonntag, Rückreisetag Die Zeit vor der Rückfahrt wurde wieder individuell verbracht. Als erstes gönnte sich die Männer WG einen ausgiebigen Brunch. Spiegelei, Bratspeck, Käse, Butter, Konfi, Honig, Schinken, Salami, Aufschnitt und verschiedene Brote kamen auf den Tisch. Der Kühlschrank war so gut gefüllt, dass es für alle noch für ein Sandwich auf die Heimreise reichte.
Wie es bei den anderen Wohneinheiten zum Frühstück zu und her ging ist nicht bekannt.
Nach dem Frühstück begab sich eine Gruppe auf einen Ausflug nach Saas-Fee. Diejenigen, welche am Freitagabend eintrafen, nutzten noch die Gratisfahrt auf Kreuzboden und Hohsaas. Vor der Abfahrt mit dem Postauto reichte es dann noch zu einem letzten Kaffeeaufenthalt in der Saaser Bäckerei.
Wir durften wieder eine gut gelungene Vereinsreise geniessen, bei der alles stimmte: die wunderbare Gegend, das Wetter, die Unterkunft und die Wettkämpfe. Für die perfekte Organisation waren einmal mehr Elisabeth und Stephan verantwortlich. Vielen herzlichen Dank den beiden.
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