Biel 2018 vom 8./9 Juni

Geschrieben von Matthias Schwank am

Als erster Saisonhöhepunkt und Fernziel vom Wintertraining 2017/2018 stand der Bieler Nachtultra über 56 km auf meiner Liste. Die Vorbereitung verlief super und der Testlauf am Winti Halbmarathon verlief äusserst zufriedenstellend. So ging ich mit einem sehr guten Gefühl nach Biel, was aber auch die Erwartungshaltung an mich selber steigerte. Die letzten Stunden vor dem Start schlief ich nochmals ein wenig, und ass nach meinem Gefühl die 100. Portion Pasta in dieser Woche. Die Nerven spielten verrückt und die Sinnesfrage was ich da eigentlich mache stellte ich mir mehrmals.

Um 22.00 Uhr ertönte dann endlich der ersehnte Startschuss und ich trabte langsam los. Die ersten 3 km liefen super bis sich mein nervöser Magen bemerkbar machte. Nach kurzem überlegen, das Toitoi aufgesucht. So, nun dachte ich, kann es los gehen. Immer wieder repetierte ich mir im Kopf, piano, Körpergefühl, Tempo...... Die erste kleinere Steigung lief erstaunlich super und stärkte meine mentale Einstellung dass alles stimmt. Bei km 15 machte sich erneut mein Magen bemerkbar und ich suchte Toitoi Nummer 2 auf. Ich schwor mir, nun konzentriert weiter zu laufen und nur positiv zu denken. Meine Rennstrategie war ohnehin, nicht 56 km am Stück zu laufen, sondern 3 Etappen daraus zu machen. So kam ich meinem ersten Etappenziel in Aarberg bei km 17 schnell mal nahe und durchlief die schöne Holzbrücke konzentriert und voll motiviert. Was nun folgte, war das längste Etappenstück von 21 km bis Oberramsern. Kurz nach Aarberg hatte ich einen super Flow der mich förmlich schweben liess und ich einen Läufer nach dem anderen überholte. Immer wieder lief in meinem Kopf - piano, Körpergefühl, Tempo....- ab. Nach Oberramsern traf ich einen Velobegleiter den ich aus früherer Zeit kannte und der mich informierte, dass ich in meiner Kategorie knapp in Führung liege. Von da an war es geschehen, mein Körper setzte Energie frei und jede kleine Rampe wurde gedrückt. So verlief die letzte Etappe wie im Fluge und das Ziel in Kirchberg kam immer näher. Die letzte Brücke, die letzte Kurve, da wahr sie, die Ziellinie. Mega happy überquerte ich die Ziellinie mit einem „Big Smiley“ im Gesicht.

Nach kurzer Verschnaufpause informierte ich mich nach meinem Rang. Datasport bestätigte mir meinen Kategoriensieg, sowie Overall den 12.Platz von 86 Finishern. Nach einer Dusche und dem Rücktransport nach Biel studierte ich meine Zeit genauer und stellte fest dass ich die ersten 28 km in 2 Std.37 Min.45 Sek gelaufen bin, und die zweiten 28km in 2 Std.37 Min.50 Sek. Vor 9 Monaten hätte ich noch jeden ausgelacht, hätte er mir gesagt dass ich so konstant laufen kann. Jetzt geniesse ich die Recovery Woche und schaue gespannt voraus auf meine nächsten Ziele 2018.

Winterthur Marathon vom 27. Mai 2018

Geschrieben von Walter Frei am

Erfreulich 25 LSVW’ler nahmen über unterschiedliche Laufstrecken am Winterthur Marathon teil. Die meisten nahmen die Halbmarathonstrecke unter die Füsse. 5 Frauen begaben sich zusammen im Rahmen der Stafette auf die Marathonstrecke. Das war für sie sicher ein schönes Gruppenerlebnis. Petra nahm zusammen mit Arbeitskollegen ebenfalls in einer Stafetten Mannschaft teil. Weitere 4 Frauen und Männer massen sich über 10 km.

Resultate Die resultatmässige Ausbeute darf sich sehen lassen. Ursula und Thomas schafften es beide als Kategorienzweite auf das Podest. Ursula verpasste den Sieg lediglich um 6 Sek. Die als 3. klassierte ihrerseits verlor auf sie wiederum aber auch nur 10 Sek. Thomas gelang ein sehr gutes Rennen, lief er doch als Gesamtvierter über die Ziellinie. Aber auch alle anderen dürfen mit ihren Leistungen zufrieden sein. Sicher gaben alle ihren Voraussetzungen entsprechend das Beste.

Mallorca Veloferien / Mallorca 312

Geschrieben von Walter Frei am

Veloferien Am erneuten Abstecher in die Veloferien nach Mallorca nahmen 11 LSVW’ler und 1Gast (Reto Mosimann jun.) teil. Während 10 Tagen (ohne An- und Abreisetag) wurden die Mietvelos je nach Wetter und Leistungsstärke mehr oder weniger in Schwung gehalten. Aufgrund der unterschiedlichen Leistungsstärke fanden die Ausfahrten jeweils in zwei Gruppen statt. Dabei wurden schöne Landschaften durchfahren und Berge erklommen.

Neben dem Velofahren war immer auch das Essen im Hotel ein besonderes Vergnügen. Am Frühstücks- und Abendbuffet war es nicht einfach wegen der reichhaltigen Auswahl den Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten. Der Tag endete meistens bei einem Bierchen, Drink oder Schnäpschen in der Hotelbar.

Mallorca 312, was bedeutet das? Das ist eine Radsportveranstaltung die sich sozusagen über die ganze Insel erstreckt. 312 bedeutet natürlich 312 km gespickt mit total über 5000 Höhenmeter. Dieser Tortur unterzogen sich erfolgreich Kurt und Andi. Kurt schaffte es in der Zeit von 12 Std. 53 Min. 57 Sek. Dies entspricht einem Durchschnitt inkl. Verpflegungspausen von 24,2 km/h. Andi benötigte 12 Std. 39 Min. 2 Sek. (24,7 km/h).

Neben dieser Distanz standen noch Strecken über 225 und 167 km zur Auswahl. Ursula und Hansruedi schnupperten mit Erfolg über 167 km. Dabei mussten rund 2500 Höhenmeter bewältigt werden. Sie fuhren das Rennen gemeinsam und erreichten das Ziel in der Zeit von 6 Std. 40 Min. 27 Sek. Das ergab ein Durchschnitt von 25,0 km/h.

Herzliche Gratulation den 4 "Meistergümmelern"

Dieses Bild entstand nicht am Renntag, sondern an einem separaten Fotoshooting